Wie angsteinflößend ist trainieren im Fitnessstudio für normale Menschen?

Veröffentlicht am 29-11-2021

Dieser Artikel erschien auch im BodyLife Magazine 5 - 2021 (NL Ausgabe)

Wenn du diesen Artikel hier liest, kommst du wahrscheinlich aus der Branche selbst, bist Fitnessunternehmer, Studio Manager oder Trainer. Wahrscheinlich erfüllt dich deine Arbeit mit viel Freude, denn Menschen zu helfen um ein gesünderes Leben zu führer, abzunehmen oder mehr Selbstbewusstsein zu bekommen ist etwas, das dir viel Vergnügen bereitet. Darum will ich dir eine Frage stellen: Hast du dich jemals gefragt, wie angsteinflößend das Trainieren im Fitnessstudio für normale Menschen eigentlich ist?



Zu allererst: Was sind überhaupt “normale Menschen”?

Lassen wir uns vom Folgenden ausgehen: In diesem Artikel spreche ich von Menschen die nicht damit aufgewachsen sind, um regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen. Also z.B. Leute älter als 35 Jahre, liiert, aller Wahrscheinlichkeit nach mit Kindern zu Hause und dazu in einem stressigen Job involviert oder aber auch selbstständig. Menschen die vielleicht einen Kurs bei der Abendschule oder an der Uni besuchen und darüber hinaus regelmäßig ihre sozialen Kontakte pflegen. 

Erkennbar?

Lassen wir uns der Einfachheit halber diese Person ‘Fred’ nennen. Und zum guten Verständnis: Fred hat Angst.

Angst vor sich selbst

Fred findet, dass alles was mit Fitnessstudios zu tun hat, beängstigend ist. Fred hat Angst vor der Zukunft, Angst vor seinem Spiegelbild, Angst vor seinem Partner, Angst vor seiner Badehose, Angst vor sich selbst. Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind, muss Fred sich eigentlich eingestehen, dass er schwach ist. Dass er ständig Ausreden sucht um keinen Sport machen zu müssen, dass er ständig damit beschäftigt ist, den gesunden Lebensstil vor sich her zu schieben.

Angst vor dem fitten Trainer

Jetzt stell dir vor, dass Fred es geschafft hat, auf eine Werbeanzeige zu reagieren. Eigentlich hat er ja keine Lust, aber gut, er machts. Er könnte jetzt zwar tausende Ausreden bedenken warum es eigentlich doch nicht der richtige Moment sei, aber entschließt sich dann doch zu gehen. Und man halte kurz fest: Das an sich ist schon eine Glanzleistung. Denn so weit hat es Fred noch nie gebracht. Versuche dir das mal vorzustellen! Also gut, Fred hat den ersten Schritt unternommen. Und jetzt steht er da, vor deinem Studio, und tritt ein. Und was sieht er da? Einen top fitten Trainer. So fit und schlank wie er selbst sein ganze Leben noch nie war. Und als könnte es nicht noch schlimmer kommen, fragt der Trainer ihn dann auch noch nach seinen persönlichen Zielen.

Angst vor der Wirklichkeit

Das Problem ist, dass Fred nicht wirklich ein Ziel vor Augen hat. Was er vor allem will, ist das er erst mal die Last des Übergewichts nicht mehr spürt, wieder in Form kommt, mehr Selbstvertrauen gewinnt. Die meisten Freds antworten allerdings in der Regel auf die Fragen vom Trainer, dass sie irgendwie fitter werden wollen, vielleicht gesünder. Alles noch sehr undeutlich auf jeden Fall. Was sie allerdings meinen ist, dass sie von ihrer schlechten Figur erlöst und mehr Selbstbewusstsein bekommen wollen. Aber ja, das sagt man natürlich nicht so einfach! Unsicherheit ist nicht echt sexy. Unsicherheit und Ängste sind etwas viel zu persönliches und schwierig zu verbalisieren. Und hier genau liegt das eigentliche Problem. Denn am Ende des Tages hat Fred Angst um zu benennen was wirklich spielt, was das eigentliche Problem ist. Denn Fred hat Angst vor sich selbst, vor seiner eigenen Wahrheit, seinen eigenen Worten. 

Angst vor Spaß im Club

“Ja, mach auch mit. Bei uns ist Sport treiben echt für jedermann!” Und dann hatte der Trainer noch gefragt, ob er auch an Geräten trainieren wolle und Muskelmasse aufbauen wolle.” Oder willst du lieber an einer unserer Gruppentrainings mitmachen?” Ganz ehrlich, keine Ahnung, an und für sich wollte Fred eigentlich nur seine schlechte Figur loswerden und sich wieder selbstsicherer fühlen. Fred hat eigentlich Angst vor Gruppentrainings, Angst vor dem sogenannten ‘Spass’. Ganz im Allgemeinen ist das Fitnessstudio für Fred überhaupt kein Spass. Im Gegenteil, das Ganze ist eher einschüchternd; Fitnessgeräte die aussehen wie Folterwerkzeuge (wie zur Hölle funktionierten die eigentlich nochmal?), Musik die nicht mehr ganz aus seiner Zeit ist, die vielen unvorteilhaften Spiegel, die Gewichte welche dann doch alle irgendwie schwerer sind als früher… Ganz ehrlich, Fred fängt vor allem im Fitnessstudio an, weil er sich verpflichtet fühlt, weil er muss. Das ist dann doch was komplett anderes als Spaß an etwas zu haben.

Fun oder Spaß für normale Menschen?

Angst vor anderen Sportlern

Bevor Fred überhaupt auch nur einen Schritt ins Fitnessstudio gesetzt hat, denkt er bereits zu wissen, dass alle anderen Sportler dort sowieso top fit sind. Fred macht dieser Gedanke Angst. Er fürchtet sich vor den Sixpacks, den Schweiß, die hippen Outfits, die Selfies, das Gestöhne, die Tattoos. Was werden sie nicht von ihm denken? ‘Am besten, ich ziehe mir ein zu grosses T-Shirt an und eine weite Hose, dann sieht zumindest niemand meine Schlabberfigur.’ Außerdem hat Fred auch nicht die neuesten, trendy Sportschuhe, wodurch er sich direkt mehrere Jahre älter als der Rest fühlt. Und das obwohl doch genau das sein Ziel war, sich endlich wieder so fit, jung und selbstbewusst wie vor 10 Jahren zu fühlen.

Angst um sich zu binden

Und dann noch die Jahresmitgliedschaften! Im Voraus überlegt sich Fred, dass er sicher keine Jahresmitgliedschaft will, sondern etwas flexibles, so dass er auf keinen Fall gebunden ist. Für Fred kommen ein 12 monatiger Vertrag oder sonstige Knebelkonstruktionen nicht in Frage! Aber gut, hilft man Fred wirklich damit weiter, einen gesünderen Lebensstil zu führen, wenn er bereits im nächsten Monat wieder kündigen kann? Hat er das nicht schon die ganzen letzten Jahre getan, kündigen? Dann halt nur in der Form von ‘vor-sich-her-schieben’. Im Grunde ist das natürlich dasselbe als kündigen. ‘Aufgeben’ wäre vielleicht noch der treffendste Begriff.

Und jetzt die entscheidende Frage: Wie kann man Fred helfen, alle diese Ängste zu überwinden?

  1. Der erste Schritt beginnt bei der Erkenntnis: Fred gibt es wirklich! Fred steht Symbol für deine Mitglieder. Beinahe alle deine Mitglieder haben die gleichen Ängste wie Fred. Oder zumindest einen Teil davon.
  2. Du weisst also jetzt, dass du alle deine Kommunikation (Website, Werbung, Social Media, Newsletter) aus der Perspektive von Fred verfassen solltest.
  3. Die beste Lead Nachverfolgung geschieht schnell und mit dem Fokus auf persönlichen Service, denn nur so wird Fred am besten geholfen und verhindert, dass er seine Entscheidung erneut verschiebt. 
  4. Das gilt auch für deine Entscheidung (ja, deine Entscheidung, denn du bist der Experte hier) bezüglich der am besten bei Fred passenden Mitgliedschaft.

Bietest du Fred echte Starthilfe oder verkaufst lediglich eine weitere Mitgliedschaft?

Brauchst du Hilfe hierin?

Hinterlasse dann deine Kontaktdaten hier und klicke auf ‘Verschicken’. Wir nehmen innerhalb von einem Arbeitstag persönlich Kontakt mit dir auf. Wir werden dich dann zu deinen Herausforderungen bezüglich deiner Mitgliedergewinnung befragen. Ich bin mir sicher, dass wir auch dir helfen können.

 

Autor: Aernout Leezenberg (Gründer HPM)

Hidden Profits Marketing hilft seit 2004 Unternehmern und Managern von Studios und Clubs in der Fitnessbranche ein florierendes Geschäft durch einen automatischen Fluss von neuen Mitgliedern und Leads über das Internet aufzubauen. Seit 2016 auch mit einem kompletten und wachsenden deutschen Team für Deutschland, Österreich und für die Schweiz.

 

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